Energietag 2014


Mit einem zweiten Informationstag in der Aula der Schule in Durach machte das Energieteam die Bürgerschaft aufmerksam, zum Thema „Energie sparen und Klima schützen“
Hauptprogrammpunkt des Tages war der Vortrag des renommierten Klimatologen Prof. Dr. Wolfgang Seiler mit dem Thema:
„Energiewende! Warum – Wer – Wie ?“

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In dem Vortrag wurde den Zuhörern aufzeigt, dass der Klimawandel, durch die begrenzten Ressourcen und die zunehmende politische Abhängigkeit aufgrund steigender Energieimporte aus politisch instabilen Ländern, uns zu einer Wende in der Energieversorgung zwingt. „Diese darf sich jedoch nicht allein auf die Energiebereitstellung beziehen“, so Prof. Seiler, „sondern muss den effizienten Umgang mit der Energie beinhalten“. So sei nach seiner Überzeugung durch Verhaltensänderungen, Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung der erneuerbaren Energien die Energiewende im vollen Umfang zu erreichen.

Der Referent mit langjähriger Erfahrung im Klimaschutz, war von 1986 bis 2001 Direktor des Frauenhofer Instituts für atmosphärische Umweltforschung und von 2001 bis 2007 Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung in Karlsruhe, zudem war er Initiator des Bayerischen Klimaforschungsverbundes. Weiter war und ist er Mitglied in zahlreichen Berater- und Sachverständigengremien.

Weitere Programmpunkte rundeten den Tag in der Aula ab.
So konnte man sich in einer Präsentation zur Duracher Teilnahme am „European Energy Award“ (eea) über den aktuellen Stand der Gemeinde informieren.
Das Energie-Kino mit dem Film: „Leben mit der Energiewende 2; 100% regenerativ!“ fiel leider dem guten Wetter zum Opfer und soll an einem neuen Termin wiederholt werden.
Großes Interesse herrschte bei den Besuchern an der Besichtigung des Elektroautos sowie an der Ausstellung mit vielen Informationen zur Energiewende und Klimaschutz.
Weiter konnte man sich durch eine Computersimulation, die Einsparpotentiale vom eigenen Gebäude mit einer Erstprognose über die Heizkosten und Wirtschaftlichkeit prognostizieren lassen.
Zudem wurden an mehreren Ausstellungsstücken und Mustern von Bauteilen und Haustechnik mögliche Verbesserungen zur Verringerung des Energieverbrauchs aufgezeigt.